Frankfurt-Ostend – Ihr Ansprechpartner vor Ort

Ihre Immobilie im Frankfurter Ostend verkaufen

Gründerzeit-Altbau am Ostpark, Neubau an der EZB, Loftwohnen an der Hanauer Landstraße: Kaum ein Frankfurter Stadtteil hat sich so verändert wie das Ostend – und kaum einer ist so schwer über Durchschnittswerte zu bewerten. André Zahedi ist gebürtiger Frankfurter und als Immobilienmakler tätig seit 1986.

6.800 €
Wohnung ø/m²
(2026)
→ weitgehend stabil
5.700 €
Haus ø/m²
(2026)
→ uneinheitlich
18,50 €
Miete ø/m²
(2026)
▲ über Frankfurter Schnitt
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Bewertungen
ProvenExpert
4,58 / 5 – 100 % Empfehlung
40
Jahre Marktkenntnis
im Rhein-Main-Gebiet
seit 1986

Das Ostend – Frankfurts Stadtteil mit der größten Veränderung

Das Ostend liegt östlich der Innenstadt zwischen Main und Bornheim und bildet gemeinsam mit Bornheim den Ortsbezirk 4. Über Jahrzehnte war es geprägt von Hafen, Gewerbe und Großmarkthalle – ein Arbeitsviertel, das im Frankfurter Wohnungsmarkt kaum eine Rolle spielte.

Das hat sich grundlegend geändert. Mit dem EZB-Neubau an der Großmarkthalle, dem Hafenpark, den Neubauquartieren am Mainufer und der Umnutzung der Hanauer Landstraße ist das Ostend zu einem gefragten Wohnstandort geworden – ohne dabei den gründerzeitlichen Bestand rund um Ostpark und Zoo zu verlieren.

Für Eigentümer ergibt sich daraus eine besondere Situation: Im Ostend stehen Baujahre von 1890 bis 2024 unmittelbar nebeneinander. Ein pauschaler Quadratmeterpreis für den Stadtteil sagt deshalb weniger aus als in fast jedem anderen Frankfurter Viertel.

  • Östlich der Innenstadt, gemeinsam mit Bornheim Ortsbezirk 4
  • Sitz der Europäischen Zentralbank an der Großmarkthalle
  • Hafenpark und Mainufer als neue Freiraumachse
  • Hanauer Landstraße: Gewerbe, Showrooms, Lofts
  • Ostpark als großer grüner Anker im Osten
  • Zoo Frankfurt am westlichen Rand des Stadtteils
  • Ostbahnhof, U-Bahn und Tram, Deutschherrnbrücke nach Sachsenhausen
  • Baujahre von 1890 bis heute auf engem Raum

Vom Hafenviertel zum Wohnquartier – und was das für Eigentümer bedeutet

Das Ostend entstand im späten 19. Jahrhundert als Arbeiter- und Gewerbequartier rund um den Osthafen. Die 1928 fertiggestellte Großmarkthalle war jahrzehntelang das Zentrum der Frankfurter Lebensmittelversorgung und prägte den Charakter des Viertels.

Mit der Verlagerung des Großmarkts und der Entscheidung, an dieser Stelle den Neubau der Europäischen Zentralbank zu errichten, begann eine Umwertung, die bis heute anhält. Parallel wurden entlang der Hanauer Landstraße Gewerbebauten zu Lofts und Büros umgenutzt, am Mainufer entstanden neue Wohnquartiere.

Für Eigentümer hat dieser Wandel zwei Konsequenzen. Erstens: Der gründerzeitliche Altbaubestand rund um Ostpark und Zoo hat erheblich an Wert gewonnen, weil das Umfeld heute ein anderes ist als noch vor zwanzig Jahren. Zweitens: Die Preisspreizung innerhalb des Stadtteils ist außergewöhnlich groß. Ein Neubau am Hafenpark und eine unsanierte Altbauwohnung an der Hanauer Landstraße sind zwei völlig verschiedene Märkte.

Wer im Ostend verkauft, sollte deshalb wissen, in welchem dieser Teilmärkte die eigene Immobilie tatsächlich steht – und für welche Käufergruppe sie positioniert wird.

  • ab 1890
    Entstehung als Arbeiter- und Gewerbequartier am Osthafen, gründerzeitliche Wohnbebauung Richtung Ostpark und Zoo.
  • 1928
    Fertigstellung der Großmarkthalle – über Jahrzehnte das Zentrum der Frankfurter Lebensmittelversorgung.
  • 2000er Jahre
    Umnutzung der Hanauer Landstraße: aus Gewerbe- und Lagerbauten werden Lofts, Büros und Showrooms.
  • 2015
    Bezug des EZB-Neubaus an der Großmarkthalle. Der Stadtteil rückt in die überregionale Wahrnehmung.
  • seit 2015
    Hafenpark, Neubauquartiere am Mainufer, deutliche Aufwertung des angrenzenden Altbaubestands.
  • heute
    Gemischtes Quartier mit sehr großer Preisspreizung zwischen Bestand und Neubau.

Aktuelle Immobilienpreise im Frankfurter Ostend

Eigentumswohnungen im Ostend liegen 2026 im Mittel etwa auf Höhe des Frankfurter Stadtdurchschnitts, teilweise darüber. Aussagekräftiger als der Mittelwert ist hier jedoch die Spanne: Zwischen unsaniertem Altbau und Neubau am Mainufer liegen im selben Stadtteil rund 3.000 €/m². Bei Häusern ist die Fallzahl so gering, dass die Quellen deutlich auseinandergehen.

Immobilientyp ø Preis/m² Spanne Veränd. Vorjahr Tendenz
Eigentumswohnung gesamt 6.800 € 5.200 – 8.500 € weitgehend unverändert → Stabil
Neubau Mainufer / Hafenpark 8.000 € 7.000 – 9.500 € leicht steigend ▲ Steigend
Sanierter Altbau am Ostpark 7.000 € 6.200 – 8.000 € leicht steigend ▲ Steigend
Bestandswohnung unsaniert 5.500 € 5.000 – 6.200 € weitgehend unverändert → Stabil
Häuser (geringe Fallzahl) 5.700 € 4.500 – 7.500 € uneinheitlich → Uneinheitlich
Miete Wohnung 18,50 € 14,50 – 21,00 € leicht steigend ▲ Steigend

Quelle: Aggregierte Angebotsdaten verschiedener Immobilienportale, Stand Q1/Q2 2026. Zum Vergleich: Der Frankfurter Stadtdurchschnitt für Eigentumswohnungen liegt 2026 bei rund 6.500 €/m². Die Quellen weichen je nach Methodik erheblich voneinander ab; angegeben sind gerundete Richtwerte auf Basis von Angebotspreisen. Tatsächlich erzielte Kaufpreise können abweichen.

Hinweis: Im Ostend ist die Aussagekraft von Durchschnittswerten geringer als in anderen Frankfurter Stadtteilen, weil Baujahre von 1890 bis 2024 unmittelbar nebeneinanderliegen. Der tatsächliche Marktwert Ihrer Immobilie hängt von Baujahr, Sanierungsstand, Mikrolage, Geschoss und Ausrichtung ab. Eine individuelle Marktpreisermittlung vor Ort ist hier durch keine Online-Berechnung zu ersetzen.

Das Ostend im Detail – die Lagen im Überblick

Das Ostend ist der heterogenste der innenstadtnahen Frankfurter Stadtteile. Zwischen dem Neubau am Hafenpark und den älteren Beständen entlang der Gewerbeachsen liegen mehrere tausend Euro pro Quadratmeter. Die Frage lautet hier nicht „Wie viel ist das Ostend wert", sondern „In welchem Ostend liegt Ihre Immobilie".

EZB / Sonnemannstraße / Hafenpark

Das neue Gesicht des Stadtteils: Neubauwohnungen mit hoher Ausstattungsqualität, Parkanschluss und Mainnähe. Höchstes Preisniveau im Ostend.

7.500 – 9.500 €/m²

Mainufer / Deutschherrnbrücke

Neuere Wohnquartiere direkt am Wasser mit Blick über den Main nach Sachsenhausen. Gefragt bei Eigennutzern und Kapitalanlegern gleichermaßen.

7.000 – 9.000 €/m²

Am Ostpark

Gründerzeitlicher Altbau in ruhiger Lage mit direktem Parkanschluss. Der klassische Familienstandort des Ostends, mit deutlichem Wertzuwachs in den letzten Jahren.

6.200 – 8.000 €/m²

Zoo / Waldschmidtstraße

Zentrumsnahe Altbaulagen am westlichen Rand des Stadtteils. Kurze Wege in die Innenstadt, geschlossene Gründerzeitbebauung, konstante Nachfrage.

6.000 – 7.800 €/m²

Habsburgerallee / Übergang Bornheim

Gewachsene Wohnlagen im Norden des Stadtteils mit guter Nahversorgung und gemischtem Bestand. Profitiert von der Nähe zu Bornheim.

5.800 – 7.200 €/m²

Hanauer Landstraße / Osthafen

Die Gewerbeachse mit umgenutzten Lofts und Büros. Wohnen ist hier die Ausnahme und stark objektabhängig – Lage zur Straße und Umbauqualität entscheiden.

5.000 – 7.500 €/m²

Richtwerte auf Basis aggregierter Angebotsdaten verschiedener Immobilienportale, Stand 2026. Einzelobjekte können deutlich abweichen.

Warum Eigentümer im Ostend mit uns arbeiten

André Zahedi ist gebürtiger Frankfurter und als Immobilienmakler tätig seit 1986. Er hat das Ostend noch als Hafen- und Gewerbeviertel gekannt – und den gesamten Wandel seither begleitet. Diese Perspektive hilft bei der Frage, die im Ostend über den Preis entscheidet: Für welche Käufergruppe ist Ihre Immobilie tatsächlich gemacht.

Unser Büro liegt in Darmstadt, unser Einzugsgebiet reicht über Südhessen bis nach Frankfurt. Für Ostend-Eigentümer bedeutet das zusätzliche Käufer aus der gesamten Metropolregion – darunter viele, die den Weg zurück in die Frankfurter Innenstadtlagen suchen.

Von der Bewertung über Exposé und Home Staging bis zur Verhandlung greifen die Schritte nahtlos ineinander – damit Ihre Immobilie ihren Marktwert ausschöpft.

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Marktkenntnis im Rhein-Main-Gebiet
als Immobilienmakler tätig seit 1986
BVFI
Landesdirektor Hessen
André Zahedi
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Bei uns kennen Sie Ihre Ansprechpartner persönlich. Jeder Schritt liegt in spezialisierten Händen – von der Bewertung über die Vermarktung bis zur Inszenierung Ihrer Immobilie.

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André Zahedi

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Gebürtiger Frankfurter, als Immobilienmakler tätig seit 1986. Bewertet, positioniert und entwickelt die Vermarktungsstrategie für jedes Objekt persönlich. DGHR Advanced Professional.

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Fragen zum Immobilienverkauf im Frankfurter Ostend

Eigentumswohnungen im Ostend liegen 2026 im Mittel bei rund 6.800 €/m² und damit etwa auf Höhe des Frankfurter Stadtdurchschnitts. Die Spanne reicht von etwa 5.200 €/m² für unsanierten Bestand bis über 9.000 €/m² für Neubau am Hafenpark. Für eine belastbare Einschätzung empfiehlt sich eine persönliche Marktpreisermittlung vor Ort.
Weil im Ostend Baujahre von 1890 bis 2024 unmittelbar nebeneinanderliegen. Ein Neubau am Mainufer und eine unsanierte Gründerzeitwohnung an einer Gewerbeachse sind zwei getrennte Märkte mit unterschiedlichen Käufergruppen. In den meisten Frankfurter Stadtteilen ist der Bestand homogener – deshalb funktionieren dort Durchschnittswerte besser als hier.
Der EZB-Neubau an der Großmarkthalle war 2015 ein sichtbarer Wendepunkt, aber nicht die alleinige Ursache. Die Aufwertung des Ostends beruht auf mehreren parallelen Entwicklungen: der Umnutzung der Hanauer Landstraße, dem Hafenpark, den Neubauquartieren am Mainufer und der allgemein gestiegenen Nachfrage nach innenstadtnahem Wohnen. Der gründerzeitliche Bestand rund um Ostpark und Zoo hat davon deutlich profitiert.
Umgenutzte Gewerbeobjekte sind Einzelfälle und lassen sich kaum über Vergleichswerte bewerten. Entscheidend sind die Qualität des Umbaus, die Schallsituation zur Straße, die Belichtung, der energetische Zustand und die baurechtliche Genehmigungslage der Wohnnutzung. Diese Punkte klären wir vorab und stellen sie im Exposé transparent dar – bei diesem Objekttyp entscheidet die Dokumentation über die Verhandlungsposition.
Im Ostend ist beides realistisch. Eine freie Wohnung spricht Eigennutzer an und erzielt in der Regel den höheren Quadratmeterpreis. Eine vermietete Wohnung richtet sich an Kapitalanleger, für die das Ostend wegen der überdurchschnittlichen Mietniveaus interessant ist. Wir rechnen beide Varianten für Ihr Objekt durch, bevor Sie sich entscheiden.
Ja. André Zahedi ist gebürtiger Frankfurter und als Immobilienmakler tätig seit 1986 im Rhein-Main-Gebiet. Unser Büro liegt in der Holzhofallee 15 A in Darmstadt, unser Einzugsgebiet umfasst Südhessen und Frankfurt am Main. Für Sie bedeutet das: Wir bringen zusätzlich Käufer aus der gesamten Metropolregion mit – ein Kreis, den rein lokal arbeitende Anbieter so nicht abdecken.
Bei professioneller Vorbereitung und marktgerechtem Preis sind Vermarktungszeiten von 6 bis 12 Wochen realistisch. Entscheidend sind die Preispositionierung, vollständige Unterlagen und ein überzeugendes Exposé. Bei ungewöhnlichen Objekttypen wie Lofts kann die Vermarktung länger dauern, weil der Käuferkreis kleiner ist.
Das hängt von der Immobilienart ab. Bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen wird die Provision geteilt: Käufer und Verkäufer zahlen jeweils 3,57 % inklusive Mehrwertsteuer. Bei Grundstücken, Zwei- und Mehrfamilienhäusern trägt allein der Käufer 5,95 % inklusive Mehrwertsteuer. Die Provision entsteht ausschließlich bei erfolgreichem Verkauf – also erst mit dem notariell beurkundeten Kaufvertrag. Mehr dazu auf unserer Seite Maklerprovision transparent erklärt.
Der Begriff „Verkehrswert“ ist gesetzlich geschützt (§ 194 BauGB) und darf nur von zugelassenen Gutachtern verwendet werden. Wir ermitteln den Marktwert Ihrer Immobilie – also den aktuell am Markt erzielbaren Preis unter realen Bedingungen. Diese Einschätzung bieten wir kostenlos und unverbindlich an.

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