Im Gespräch mit André Zahedi
Persönliche Einblicke in 40 Jahre Maklerarbeit in Darmstadt
Wer ein Maklerbüro beauftragt, vertraut einer Person oder einem Team eine der größten finanziellen Entscheidungen seines Lebens an. Grund genug, einmal hinter die Kulissen zu schauen. Die Redaktion von immoprofi-zahedi.de hat André Zahedi, Inhaber der Immoprofi André Zahedi e.K. in Darmstadt und BVFI Landesdirektor Hessen, zum Gespräch gebeten – über Vermarktung, Verkaufsprozesse, das Team hinter der Marke und zwei Fälle, die zeigen, was Maklerarbeit jenseits der Anzeige bedeutet.
Immobilienmakler André Zahedi im Interview
Redaktion: Herr Zahedi, was zeichnet Immoprofi heute aus?
André Zahedi: Wir sind ein inhabergeführtes Maklerbüro in Darmstadt mit 40 Jahren Markterfahrung in der Region. Was uns aus unserer Sicht ausmacht, ist die Verbindung aus drei Dingen: lokale Marktkenntnis, ein eingespieltes kleines Team und ein hoher Anspruch an die Präsentation jeder einzelnen Immobilie. Statt möglichst viele Objekte gleichzeitig zu listen, betreuen wir bewusst weniger Mandate – dafür mit voller Aufmerksamkeit. Diese Haltung wird honoriert: Unsere Kundinnen und Kunden bewerten uns auf ProvenExpert mit 4,58 von 5 Sternen bei 589 Bewertungen (Stand: Mai 2026) und auf Google mit 5,0 von 5 Sternen.
Wie läuft die erste Begegnung mit Eigentümern in der Regel ab?
Meistens beginnt es mit einem Telefonat oder einer Anfrage über unser Wertermittlungsformular. Wir vereinbaren dann einen Besichtigungstermin vor Ort – kostenfrei und unverbindlich. Bei diesem Termin schauen wir uns die Immobilie an, hören vor allem zu und stellen die richtigen Fragen: Warum wollen Sie verkaufen? Wie ist Ihr Zeitrahmen? Gibt es besondere Umstände wie eine Erbengemeinschaft oder eine Scheidung? Erst danach sprechen wir über einen realistischen Marktpreis und unsere Vorgehensweise. Wir haben gelernt: Wer beim Erstgespräch sofort eine konkrete Zahl auf den Tisch legt, ohne die Hintergründe zu kennen, tut weder dem Eigentümer noch sich selbst einen Gefallen.
Sie investieren auffallend viel in die Vermarktung. Warum dieser Aufwand?
Weil der erste Eindruck im Internet darüber entscheidet, ob eine Immobilie überhaupt eine Chance bekommt. Heute beginnt fast jede Immobiliensuche online. Interessenten scrollen durch lange Trefferlisten, das erste Bild entscheidet über den Klick. Ist das Bild dunkel, schief oder unaufgeräumt, ist die Immobilie aus dem Rennen – auch wenn das Objekt selbst hervorragend ist. Deshalb investieren wir Zeit in jedes Detail: hochwertige Fotos, optionales virtuelles Home Staging mit unserer Partnerin Maren Kumant (DGHR Master Professional – eine von zehn in Deutschland), 360°-Rundgänge bei passenden Objekten und sauber strukturierte Exposés.
Was macht aus Ihrer Sicht eine gute Immobilienpräsentation aus?
Drei Dinge: Licht, Ordnung und Ehrlichkeit. Licht, weil Innenräume mit dem richtigen Equipment fotografiert werden müssen, damit sie so wirken, wie sie tatsächlich sind. Ordnung, weil Käufer sich in den Räumen wiederfinden müssen – nicht in der Wohnsituation des Vorbewohners. Und Ehrlichkeit, weil retuschierte Wunderbilder nur bis zur ersten Besichtigung tragen. Wer beim Vor-Ort-Termin enttäuscht wird, kommt nicht zum Notar.
Können Sie uns ein konkretes Beispiel aus Ihrem Alltag schildern?
Gerne. Ein typischer Fall: Eine Erbengemeinschaft aus drei Geschwistern erbt das Elternhaus in einem Darmstädter Stadtteil. Das Haus ist seit Jahrzehnten bewohnt, unrenoviert, voller Erinnerungen – und voller Möbel. Die Geschwister leben in unterschiedlichen Städten, sind sich über die Vermarktung uneinig und unter emotionalem Druck.
In solchen Situationen ist unsere Aufgabe nicht nur Vermarktung, sondern auch Moderation. Wir besprechen mit allen Beteiligten separat, was sie sich vorstellen, finden eine gemeinsame Linie, organisieren die Haushaltsauflösung, koordinieren Handwerker für kleinere Auffrischungen und entscheiden gemeinsam, ob klassisches oder virtuelles Home Staging sinnvoll ist. Bei diesem Beispielfall war es virtuelles Home Staging – die leeren Räume wirken auf Fotos kalt, und eine vollständige Möblierung wäre angesichts der geplanten Haushaltsauflösung unwirtschaftlich gewesen. Solche Fälle zeigen, dass Maklerarbeit weit über das Schalten einer Anzeige hinausgeht. Mehr dazu finden Interessierte auf unserer Ratgeberseite zur geerbten Immobilie.
André Zahedi: Wir sind ein inhabergeführtes Maklerbüro in Darmstadt mit 40 Jahren Markterfahrung in der Region. Was uns aus unserer Sicht ausmacht, ist die Verbindung aus drei Dingen: lokale Marktkenntnis, ein eingespieltes kleines Team und ein hoher Anspruch an die Präsentation jeder einzelnen Immobilie. Statt möglichst viele Objekte gleichzeitig zu listen, betreuen wir bewusst weniger Mandate – dafür mit voller Aufmerksamkeit. Diese Haltung wird honoriert: Unsere Kundinnen und Kunden bewerten uns auf ProvenExpert mit 4,58 von 5 Sternen bei 589 Bewertungen (Stand: Mai 2026) und auf Google mit 5,0 von 5 Sternen.
Wie läuft die erste Begegnung mit Eigentümern in der Regel ab?
Meistens beginnt es mit einem Telefonat oder einer Anfrage über unser Wertermittlungsformular. Wir vereinbaren dann einen Besichtigungstermin vor Ort – kostenfrei und unverbindlich. Bei diesem Termin schauen wir uns die Immobilie an, hören vor allem zu und stellen die richtigen Fragen: Warum wollen Sie verkaufen? Wie ist Ihr Zeitrahmen? Gibt es besondere Umstände wie eine Erbengemeinschaft oder eine Scheidung? Erst danach sprechen wir über einen realistischen Marktpreis und unsere Vorgehensweise. Wir haben gelernt: Wer beim Erstgespräch sofort eine konkrete Zahl auf den Tisch legt, ohne die Hintergründe zu kennen, tut weder dem Eigentümer noch sich selbst einen Gefallen.
Sie investieren auffallend viel in die Vermarktung. Warum dieser Aufwand?
Weil der erste Eindruck im Internet darüber entscheidet, ob eine Immobilie überhaupt eine Chance bekommt. Heute beginnt fast jede Immobiliensuche online. Interessenten scrollen durch lange Trefferlisten, das erste Bild entscheidet über den Klick. Ist das Bild dunkel, schief oder unaufgeräumt, ist die Immobilie aus dem Rennen – auch wenn das Objekt selbst hervorragend ist. Deshalb investieren wir Zeit in jedes Detail: hochwertige Fotos, optionales virtuelles Home Staging mit unserer Partnerin Maren Kumant (DGHR Master Professional – eine von zehn in Deutschland), 360°-Rundgänge bei passenden Objekten und sauber strukturierte Exposés.
Was macht aus Ihrer Sicht eine gute Immobilienpräsentation aus?
Drei Dinge: Licht, Ordnung und Ehrlichkeit. Licht, weil Innenräume mit dem richtigen Equipment fotografiert werden müssen, damit sie so wirken, wie sie tatsächlich sind. Ordnung, weil Käufer sich in den Räumen wiederfinden müssen – nicht in der Wohnsituation des Vorbewohners. Und Ehrlichkeit, weil retuschierte Wunderbilder nur bis zur ersten Besichtigung tragen. Wer beim Vor-Ort-Termin enttäuscht wird, kommt nicht zum Notar.
Können Sie uns ein konkretes Beispiel aus Ihrem Alltag schildern?
Gerne. Ein typischer Fall: Eine Erbengemeinschaft aus drei Geschwistern erbt das Elternhaus in einem Darmstädter Stadtteil. Das Haus ist seit Jahrzehnten bewohnt, unrenoviert, voller Erinnerungen – und voller Möbel. Die Geschwister leben in unterschiedlichen Städten, sind sich über die Vermarktung uneinig und unter emotionalem Druck.
In solchen Situationen ist unsere Aufgabe nicht nur Vermarktung, sondern auch Moderation. Wir besprechen mit allen Beteiligten separat, was sie sich vorstellen, finden eine gemeinsame Linie, organisieren die Haushaltsauflösung, koordinieren Handwerker für kleinere Auffrischungen und entscheiden gemeinsam, ob klassisches oder virtuelles Home Staging sinnvoll ist. Bei diesem Beispielfall war es virtuelles Home Staging – die leeren Räume wirken auf Fotos kalt, und eine vollständige Möblierung wäre angesichts der geplanten Haushaltsauflösung unwirtschaftlich gewesen. Solche Fälle zeigen, dass Maklerarbeit weit über das Schalten einer Anzeige hinausgeht. Mehr dazu finden Interessierte auf unserer Ratgeberseite zur geerbten Immobilie.
Und ein anderes Beispiel – etwa aus einer Trennungssituation?
Auch das ist ein häufiger Fall, der besondere Sensibilität verlangt. Ein Ehepaar nach 20 Jahren Ehe trennt sich, das gemeinsame Haus in einer Darmstädter Vorortlage soll verkauft werden. Beide haben unterschiedliche Vorstellungen vom Wert, unterschiedliche Anwälte und – ganz menschlich – unterschiedliche Erwartungen, wie schnell es gehen soll. Hinzu kommt manchmal, dass eine Partei noch im Haus wohnt, während die andere bereits ausgezogen ist.
In solchen Konstellationen ist Neutralität entscheidend. Wir kommunizieren parallel mit beiden Eheleuten beziehungsweise ihren Anwälten, vermeiden jede Andeutung von Parteinahme und legen die Marktpreis-Einschätzung schriftlich vor, damit sie für beide Seiten nachvollziehbar ist. Besichtigungen organisieren wir so, dass die im Haus verbliebene Partei nicht anwesend sein muss – das senkt den emotionalen Druck und ermöglicht eine sachliche Vorführung. Wir arbeiten in solchen Fällen oft eng mit den Familienrechtsanwälten zusammen und stimmen Termine, Unterlagen und Kommunikationswege so ab, dass die Verkaufsentscheidung nicht zusätzlich belastet wird.
Was wir gelernt haben: In Trennungsfällen ist Tempo nicht immer ein Vorteil. Manchmal braucht es zwei oder drei Wochen mehr, bis beide Parteien innerlich bereit sind, dem Verkauf zuzustimmen. Wer hier drängt, verliert Vertrauen – und am Ende auch den Auftrag. Wer mehr zum Verkauf einer Immobilie in der Scheidung wissen möchte, findet auf unserer Ratgeberseite weiterführende Informationen.
Wie wichtig ist das Team hinter der Marke?
Sehr wichtig – und ehrlich gesagt unterschätzt. Eine Immobilientransaktion hat viele Phasen: Akquise, Wertermittlung, Aufbereitung, Fotografie, Exposé, Anfragenbearbeitung, Besichtigungen, Verhandlung, Notarbegleitung. Es ist unrealistisch, dass eine Person das alles gleichzeitig auf hohem Niveau leistet. Bei uns ist die Arbeit deshalb verteilt: Ich übernehme Objektaufnahme und Marketing, Nicolas Baitsch führt die Besichtigungen und Verhandlungen, und mit Maren Kumant arbeiten wir extern beim Home Staging zusammen. Diese Aufteilung sorgt dafür, dass jeder Schritt von jemandem gemacht wird, der ihn wirklich gut kann.
Was hat sich in 40 Jahren Markterfahrung am stärksten verändert?
Drei Dinge. Erstens die Geschwindigkeit – früher konnte ein Exposé eine Woche zur Post brauchen, heute erwarten Interessenten eine Antwort innerhalb von Stunden. Zweitens die Transparenz – Käufer recherchieren Lagen, Preise und sogar das Maklerbüro vorab im Netz. Und drittens die Komplexität – Energieausweise, Geldwäschegesetz, Bestellerprinzip, DSGVO, ständig neue Vorschriften. Die emotionale Dimension dagegen ist gleich geblieben: Verkaufen oder Kaufen einer Immobilie ist für die meisten Menschen die größte finanzielle Entscheidung ihres Lebens. Wer das vergisst, macht den Job nicht richtig.
Zum Abschluss: Was raten Sie Eigentümern, die jetzt verkaufen wollen?
Drei Empfehlungen, unabhängig davon, ob wir den Auftrag bekommen oder nicht. Erstens: Verschaffen Sie sich eine realistische Vorstellung vom Marktpreis – nicht vom Wunschpreis. Zweitens: Sammeln Sie frühzeitig die Unterlagen, die Sie ohnehin brauchen werden (Grundbuchauszug, Energieausweis, Grundriss, Teilungserklärung bei Eigentumswohnungen). Drittens: Sprechen Sie mit mindestens zwei Maklerbüros, bevor Sie sich festlegen, und achten Sie weniger auf die in Aussicht gestellte Höhe des Verkaufspreises als auf das Konzept dahinter. Wer einen besonders hohen Preis verspricht, hat ihn deshalb noch nicht erzielt.
Vielen Dank für das Gespräch, Herr Zahedi.
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Rufen Sie uns an unter 06151 59905-0 oder vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch.